| Wie stehen die Chancen auf einen Staat Palästina? Vortrag und Gespräch |
| Geschrieben von Bubp |
| Sonntag, 27. September 2009 um 10:15 Uhr |
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* * Vortrag und Gespräch am 8. Oktober 20 Uhr im Cafe Canape in Wiesloch Ein in Deutschland lebender israelischer Palästinenser und Publizist, Khalil Toama, bereiste in diesem Jahr seine Heimat Israel und Palästina. Von Fotos untermalt berichtet er von seinen Eindrücken. Als Vorstandsmitglied der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft liegt sein größtes Interesse an einer baldigen Friedenslösung. Nach der Rede des US-Präsidenten zu Nahost wurden Hoffnungen geweckt und Weichen gestellt, um den stockenden Friedensprozess wieder in Gang zu setzen. Eine Voraussetzung dafür ist ein Stopp des illegalen Siedlungsbaus im West-Jordanland. Doch der Siedlungsbau geht ungehindert weiter, palästinensischer Boden wird annektiert und das Land immer mehr zerlöchert wie ein Schweizer Käse. Gibt es vor diesem Hintergrund eine Chance für einen palästinensischen Staat? Wie könnte er aussehen? Wie ist die Wirkung des Gaza-Krieges mit seinen katastrophalen Folgen für die Bevölkerung bis heute? Welche Kräfte arbeiten für/gegen einen gerechten Frieden? Wie können die Bundes-Regierung und die EU diesen Prozess unterstützen? Diese Fragen wird Khalil Toama erörtern und die Besucher mit seinen Bildern die Region näher bringen. Der Verein Bildung und Begegnung Palästina Wiesloch lädt herzlich zu diesem spannenden Diskussions-Abend ein und bittet um eine Spende zur Deckung der Unkosten. Nähere Informationen über Tel. 06222/50214 |
| EU/D: „Netanjahu ist unter Druck geraten“,Montag, 15. Juni 2009 17:29 |
| Geschrieben von Bubp |
| Sonntag, 21. Juni 2009 um 16:00 Uhr |
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00:03:14:98 Die Europäische Union und Hilfsorganisationen drängen Israel zu weiteren Handlungen im Nahost-Friedensprozess. Das Bekenntnis von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zu einem palästinensischen Staat sei „ein erster, wichtiger Schritt“. Das gaben am Montag die EU-Außenminister bei einem Treffen in Luxemburg bekannt. Netanjahu hatte sich am Sonntagabend erstmals für die Gründung eines unabhängigen palästinensischen Staates ausgesprochen, allerdings müsse dieser entmilitarisiert sein. Für die Sprecherin der Nahostkommission der katholischen Friedensbewegung Pax Christi, Wiltrud Rösch-Metzler, ist Netanjahus Rede enttäuschend. Gegenüber Radio Vatikan sagt sie: „Ich denke, dass Netanjahu unter Druck geraten ist. Er musste nun antworten. Denn auch die Amerikaner dulden es nicht mehr, dass er nicht von einem Palästinenser Staat spricht. Jetzt hat Netanjahu aber genau das getan, was eben befürchtet wurde. Er hat diesen Palästinenser Staat nicht in den Grenzen von den besetzten Gebieten definiert. Er legt sich von den Grenzen her nicht fest. Netanjahu sagt, dass man die Grenzziehung erst ganz am Schluss machen sollte in einem solchen Friedensprozess. Doch der Rückzug aus dem besetzten Gebieten muss am Anfang eines solchen Prozesses stehen.“ Vor allem kritisiert Rösch-Metzler von Pax Christi, dass der israelische Regierungschef keine Zukunftsstrategien vorstellte. „Er legt so stark Wert darauf, den Staat Israel als jüdischen Staat anzuerkennen. Dass er das nochmals von den Palästinensern fordert, ist obsolet. Denn es hat Anfang der 90er Jahre bereits eine Anerkennung von Seiten der PLO bei dem Osloer Prozess gegeben. Wie oft sollen sie denn Israel noch anerkennen? Was ein solcher Schritt für eine neue Qualität bringen soll, ist fraglich. Das zeigt uns, dass es Netanjahu wichtig ist, nochmals fünf Schritte rückwärts zu gehen statt einen nach vorne.“ Es sei „besorgniserregend“, dass Netanjahu ein ungeteiltes Jerusalem als Hauptstadt Israels zur Vorbedingung für weitere Verhandlungen erklärt habe. Wiltrud Rösch-Metzler: „Nach dieser Rede sieht es nicht gut aus für die Zukunft. Es kann nicht einen Palästinenser Staat ergeben ohne Anerkennung. Die Worte Netanjahus sind zwar schön, aber dadurch, dass er die Grenzen nicht definiert, muss man davon ausgehen, dass es bei den Enklaven bleibt und die palästinensische Gesellschaft weiterhin ausgeschlossen wird. Vielleicht gelingt es US-Präsident Barack Obama die europäischen Staaten zu einer Position zu bringen, damit ein Palästinenser Staat mit einer klar definierten Grenze errichtet werden kann.“ Drei israelische Menschenrechtsorganisationen riefen derweil die EU auf, eine Verbesserung der gegenseitigen Beziehungen an konkrete Bedingungen zu knüpfen. Nur bei einem Stopp des Siedlungsbaus und einer Öffnung der Grenzen zum Gazastreifen dürfe sich die EU auf Israel zugehen, heißt es in der Erklärung der Organisationen B'Tselem, HaMoked und Physicians for Human Rights. (ap/rv 15.06.2009 mg) |
| Obama legt sich mit Netanjahu an |
| Geschrieben von Bubp |
| Samstag, 30. Mai 2009 um 09:38 Uhr |
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Washington und Israel gehen in der Frage der Siedlungspolitik offen auf Hinweis: Die Studienreise nach Palästina finden Sie unter |
| Studienfahrt Palästina, Israel, Jordanien |
| Geschrieben von Bubp |
| Donnerstag, 30. April 2009 um 19:17 Uhr |
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Der Verein Bildung und Begegnung Palästina e.V. bietet in den diesjährigen Herbstferien (22.Oktober bis 3. November)wiederum eine interessante Studien- und Begegnungsfahrt in den Nahen Osten an. Die Gruppe wird zunächst drei Tage in Bethlehem und Jerusalem sein und dabei die Evang. Lutherische Partnerschule, das Caritas Kinderhospital und Bethlehem (Gespräch mit dem dortigen luth. Pfarrer Mitri Raheb) besuchen. Dann geht die Fahrt entlang des Jordan nach Tiberias am See Genezareth. Unterwegs besucht die Gruppe eine palästinensische Behinderten-einrichtung, welche auf eine deutsche Gründung zurückgeht und seit kurzen von der in der Region bekannten Dr. Sumaya Fahrhat-Naser geleitet wird. Der Besuch der Jordanquellen, der palästinensischen Stadt Nazareth, eine Bootsfahrt auf dem See und die Ausgrabungen von Beit Alfa sowie der "Berg der Seligpreisungen" (Bergpredigt)sind Stationen im Norden von Israel. Über die Sheikh Hussein Brücke gelangt die Gruppe nach Jordanien und besucht auf dem Weg nach Amman die römische Ausgrabungsstadt Jerasch, vorbei am Jabbok.(Jakobs Kampf am Jabbok) In Amman wartet eine Stadterkundigung (Zidadelle, römischen Theater) auf die Gruppe unter Einschluss der einmalig schönen "blauen Moschee." Über Madaba, den Berg Nebo und der Burg Karak geht die Fahrt nach Petra, der einzigartigen Felsenstadt der Nabatäer (300 vor Chr.) Das wird der Höhepunkt der Reise. Über das Wadi Ram geht die Reise zum Grenzübergang Arava nach Eilat, der israelischen Stadt am Roten Meer, um einen Tag die Schönheit des Ortes, des Meeres zu genießen und Erlebtes zu verarbeiten. Am 3.Nov. schließlich geht's per Flug (Lufthansa) über Tel Aviv zurück nach Frankfurt. Die Reiseleitung liegt in den Händen von Günter Schroth und Edmund Berger, den beiden Vereinsvorsitzenden. Die jahrzehntelangen Kontakte und Erfahrungen von Günter Schroth mit vielen Menschen und Situationen im Land ermög-lichen Erlebnisse, welche diese Fahrt besonders reizvoll macht. Die Kosten betragen rund 2.000.-€uro. Ein ausführlicher Prospekt kann angefordert werden. Tel. 06222/50214 E-Mail: guenter.schroth@gmx.de <mailto:guenter.schroth@gmx.de> |
| Presseerklärung der Jüdische Stimme für gerechten Frieden im Nahost |
| Geschrieben von Bubp |
| Sonntag, 05. April 2009 um 10:46 Uhr |
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Sehr geehrte Damen und Herren, anbei finden Sie unsere Presseerklärung anlässlich des Tag des Bodens und des internationalen Tags der BDS (Boykott, Investitionsstop, Sanktionen) gegen die israelische Politik. Mit freundlichen Grüßen Iris Hefets (für die Jüdische Stimme) *Presseerklärung* Am 30. März des Jahres 1976 töteten israelische Soldaten 6 streikende Palästinenser. Über hundert Palästinenser wurden verletzt. Ihr Protest richtete sich gegen eine großangelegte Operation zur Enteignung palästinensischer Grundstücke in Galiläa. Darauf hin riefen palästinensische Organisationen in Israel zu einem Generalstreik gegen die permanente Beschlagnahme palästinensischen Bodens auf. Die in Israel gesetzlich legitimierte Zwangskonfiszierung palästinensischen Grundeigentums und insbesondere nicht bebauter Äcker und Ländereien hält bis zur Gegenwart an. Ihr Ziel: Die Ausdehnung palästinensischer Städte und Dörfer in Galiläa und Negev (Naqab) im Keim zu ersticken und den in Israel lebenden Palästinensern und Palästinenserinnen jegliche Entwicklungperspektive zu nehmen. Diese Enteignungs- und anderen Sondergesetze, die nur für Palästinenser und Palästinenserinnen mit israelischer Staatsbürgerschaft gelten, sind Ausdruck eines fortschreitenden Prozesses der staatlich legitimierten Diskriminierung sowie der Kolonisierung ihres Landes in Galiläa und im Negev, d. h. auch innerhalb der Grenzen von 1967. Im Widerstand zur Ausgrenzungspolitik und im Gedenken an die Toten begehen palästinensische Organisationen in Israel, in Ostjerusalem, im Westjordanland, in Gaza und im Exil seit 1976 in jedem Jahr den 30. März als "Tag des Bodens" (Yaum Al-Ardh) und rufen überall zu Protesten gegen ihre Entrechtung und Enteignung auf In diesem Jahr rufen angesichts der Massaker und der Zerstörungen von Gaza viele palästinensische Organisationen dazu auf, alle Aktionen auf das Ziel zur richten, Israel endlich zur Rechenschaft für seine Apartheid-, Kolonisierungs- und Gewaltpolitik zu ziehen und Boykott, Investitionsstopp und Sanktionen gegen das Land so lange zu propagieren, bis es auf die Einhaltung des internationalen Rechts verpflichtet wird. Die jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost – EJJP Germany solidarisiert sich mit den Palästinenser und Palästinenserinnen an diesem Tag und veröffentlicht aus diesem Anlass den folgenden Aufruf, der von Menschen jüdischer Herkunft weltweit unterschrieben wurde. hier noch, was die Palästinenser BNC Stopp the Wall geschrieben haben – http://stopthewall.org/analysisandfeatures/1906.shtml Über Antisemitismus, Boykottmaßnahmen und den Fall Hermann Dierkes Ein Offener Brief von jüdischen FriedensaktivistInnen Wir sind FriedensaktivistInnen mit jüdischem Hintergrund. Einige von uns definieren sich typischerweise so, andere von uns nicht. Alle zusammen widersprechen wir allerdings jenen, die vorgeben, für alle Juden zu sprechen oder die den Vorwurf des Antisemitismus dazu benutzen, um legitimen Widerspruch zu verunglimpfen. Wir haben mit Bestürzung von den Anschuldigungen gegen den Gewerkschafter und Vertreter der Partei DIE LINKE, Hermann Dierkes, aus der deutschen Stadt Duisburg erfahren. Dierkes hatte im Zusammenhang mit dem jüngsten Angriff auf Gaza die Meinung vertreten, dass eine Maßnahme, den Palästinensern zu Gerechtigkeit zu verhelfen darin bestehen könne, dem Aufruf des Weltsozialforums zu folgen und den Boykott israelischer Produkte zu unterstützen. Auf diese Weise solle Druck auf die israelische Regierung ausgeübt werden. Dierkes war infolgedessen von vielen Seiten auf ätzende Weise des Antisemitismus bezichtigt und beschuldigt worden, einer Wiederholung der Nazipolitik der dreißiger Jahre zum Boykott jüdischer Waren das Wort zu reden. Dierkes entgegnete darauf „Die Forderungen des Weltsozialforums haben nichts gemein mit rassistischen Nazikampagnen gegen Juden, sondern zielen allein darauf ab, dass die israelische Regierungspolitik zur Unterdrückung der Palästinenser aufhört.“ Niemand hatte Dierkes je des Antisemitismus bezichtigt. Erst mit der Unterstützung des Boykotts warf man ihm „reinen Antisemitismus“ vor (Dieter Graumann, Vizepräsident des Zentralrats der Juden); seine Äußerungen wurden mit „Massenerschießungen an einem ukrainischen Waldrand“ in Zusammenhang gebracht (so der Kommentator der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung, Achim Beer); er betreibe „Nazipropaganda“ (Hendrik Wüst, Generalsekretär der CDU NRW). Wir UnterzeichnerInnen haben unterschiedliche Ansichten darüber, ob ein Aufruf zum Boykott israelischer Produkte angeraten und wirksam ist. Einige von uns sind davon überzeugt, dass eine solche Maßnahme ein wesentlicher Bestandteil einer Kampagne zum Boykott, zum Desinvestment und zu Sanktionen ist, die vier Jahrzehnte lange israelische Besatzung beenden kann; andere halten es für einen besseren Weg, die israelische Regierung durch einen gezielten Boykott unter Druck zu setzen, der sich gegen Institutionen und Konzerne richtet, die die Besatzung unterstützen. Alle von uns stimmen jedoch darin überein, dass es wesentlich ist, Druck auf die israelische Regierung auszuüben, um einen gerechten Frieden in Nahost herbeizuführen und wir stimmen auch darin überein, dass der Aufruf zum Boykott Israels nichts gemein hat mit dem Aufruf der Nazis „Kauft nicht bei Juden“. Israel zu boykottieren, um ein Ende der Besatzung zu erreichen, ist genau so wenig antisemitisch, wie es „anti-weiß“ war, Südafrika zu boykottieren, um ein Ende der Apartheid zu erreichen. Bewegungen für soziale Gerechtigkeit haben schon oft zu Boykott und zur Einstellung von Investitionen aufgerufen, sei es gegen das Militärregime in Burma oder die Regierung im Sudan. Sinnvoll oder nicht - solche Aufrufe sind in keiner Weise diskriminierend. Die Gewalt im Nahen Osten hat in der Tat bereits zu antisemitischen Aktivitäten in Europa geführt. So gab es z.B. in Rom einen Aufruf, jüdische Geschäfte zu boykottieren, der zu Recht allgemein verurteilt wurde. Auch wir lehnen einen derartigen blinden Fanatismus ab. Die Verbrechen Israels können nicht den Juden insgesamt angelastet werden. Andersherum darf ein Boykott Israels nicht mit einem Boykott gegen die Juden insgesamt gleichgesetzt werden. Die wachsende Islamophobie und Fremdenfeindlichkeit ist indessen eine weitere und besorgniserregende Form des Rassismus in Europa. Sie richtet sich gegen die MigrantInnen aus muslimischen Ländern. Dierkes steht seit Langem in vorderster Front, um die Rechte der MigrantInnen zu verteidigen, während einige von denen, die sämtliche Kritiker Israels des Antisemitismus beschuldigen, genau wie der israelische Staat und seine Regierung selber bei dieser Art von Rassismus mitwirken. Der Holocaust war eines der schrecklichsten Ereignisse der modernen Geschichte. Allerdings darf diese humanitäre Katastrophe nicht als Knüppel benutzt werden, um Kritik an der menschenrechtswidrigen Unterdrückung der Palästinenser mundtot zu machen. Wir empfinden das als eine Entehrung der Opfer des Holocausts. (Wir haben die folgenden UnterzeichnerInnen in nur knapp einer Woche zusammen bekommen und die mehrsprachige Übersetzung der Erklärung nur in einigen wenigen Ländern zirkulieren lassen. Wir bitten alle um Entschuldigung, die gerne unterzeichnet hätten, aber dazu keine Gelegenheit hatten oder deren Namen zu spät eintreffen, um sie noch in die Liste aufzunehmen. Für Informationen, wie Sie diese Initiative unterstützen können, kontaktieren Sie bitte Dierkes.Letter@gmail.com <mailto:Dierkes.Letter@gmail.com>. Die Originalliste ist abrufbar unter: http://www.zcommunications.org/znet/viewArticle/21016) Unterzeichner (Organisationen/Institute usw. dienen ausschließlich der Identifikation) Belgien Marc ABRAMOWICZ, Psychothérapeute Mateo ALALUF, Professeur, Université libre de Bruxelles Joëlle BAUMERDER, Directrice institution culturelle Marianne BLUME, Professeur Jacques BUDE, Professeur émérite, Université libre de Bruxelles Willy ESTERSOHN, Union des Progressistes Juifs de Belgique Fanny FILOSOF Thérèse FRANKFORT, Professeur Victor GINSBURGH, Professeur émérite, Université libre de Bruxelles Tom GOLDSCHMIDT, Journaliste Martine GOLDSTEIN, Psychologue, Université libre de Bruxelles Henri GOLDMAN, Auteur José GOTOVITCH, Professeur retraité Anne HERSCOVICI, Sociologue Miaden HERZL Henri HURWITZ, Professeur émérite, Université libre de Bruxelles Paul JACOBS, Professeur, Université libre de Bruxelles Willy KALB Daniel LIEBMAN, Romaniste Léon LIEBMAN, Magistrat honoraire Nicole MAYER, Professeur émérite, Université libre de Bruxelles Henri ROANNE-ROZENBLATT, Journaliste Dominique RODRIGUEZ, Union des Progressistes Juifs de Belgique Edith RUBINSTEIN, Femme en noir Serge SIMON, Ecrivain et Union des progressistes juifs de Belgique Michel STASZEWSKI, Professeur Léo TUBBAX Elie VAMOS, Médecin Esther VAMOS, Professeur émerite, Université libre de Bruxelles Serge VIDAL Jean VOGEL, Professeur, Université libre de Bruxelles Laurent VOGEL, Professeur, Université libre de Bruxelles Henri WAJNBLUM, Co-président de l'Union des Progressistes Juifs de Belgique Kanada Elizabeth BLOCK, Not In Our Name: Jewish Voices Opposing Zionism, Women in Solidarity with Palestine, Independent Jewish Voices Corey BALSAM, Student Julia BARNETT Lawrence BOXALL, Jews for a Just Peace Mark Robert BRILL Anne-Marie BRUN Smadar CARMON, Not In Our Name: Jewish Voices Opposing Zionism James DEUTSCH, MD Judith DEUTSCH, MSW, President, Science for Peace Gordon DOCTOROW Inge FLEISCHMANN FOWLIE, Independent Jewish Voices Barry FLEMING Matt FODOR Inge FOWLIE Daniel FREEMAN-MALOY, Activist and writer Sam GINDIN, York University Rachel GUROFSKY, Trent University Larry HAIVEN, Saint Mary's University Jean HANSON, Independent Jewish Voices Jake JAVANSHIR, Not In Our Name: Jewish Voices Opposing Zionism Mira KHAZZAM, Independent Jewish Voices Mark KLEIN Naomi KLEIN, Author Jason KUNIN Richard Borshay LEE, Professor Emeritus, University of Toronto Abby LIPPMAN, Independent Jewish Voices Henry LOWI Elizabeth MOLCHANY, Esquire Rabbi David MIVASAIR, Ahavat Olam Synagogue, Vancouver Joanne NAIMAN Yakov M. RABKIN, Professeur titulaire, Département d'histoire, Université de Montréal Diana RALPH, Independent Jewish Voices R.S. RATNER, University of British Columbia Herman ROSENFELD, Instructor, Labour Studies, McMaster University Martha ROTH, United Jewish Voices-BC Marty ROTH, United Jewish Voices-BC Regine SCHMID Alan SEARS, Ryerson University Edward SHAFFER, University of Alberta Sid SHNIAD, Independent Jewish Voices Greg STARR, Jews for a Just Peace Vera SZOKE Judith WEISMAN Suzanne WEISS, Not In Our Name: Jewish Voices Opposing Zionism Frankreich Houria ACKERMANN, Directrice de crèche Nuri ALBALA, Avocat Paula ALBOUZE Paul ALLIÈS, Professeur à l'Université de Montpellier Arlette ALVARENGA, Consultante retraitée Simon ASSOUN, Union Juive Française pour la Paix Marc AYBES, Infographiste Bernard BATT Raphaël BÉNARROSH, Avocat retraité Eliane BÉNARROSH, Mouvement contre le racisme et pour l'amitié entre les peuples Zvi BEN-DOR, Professor, New York University (Paris, France) Daniel BENSAÏD, Professeur à l'Université Paris 8 Jean BRAFMAN, Conseiller régional d'Île-de-France Kurt BRAININ, Médecin Rony BRAUMAN Kenneth BROWN, Mediterraneans/Méditerranéennes Alice CHERKI, Psychiatre, psychanalyste, auteure Élisabeth CHOPARD-LALLIER, Conceptrice d'édition Sonia DAYAN-HERZBRUN, Professeur émérite à l'université Paris 7 Gilles DERHI, Pédopsychiatre, Union Juive Française pour la Paix Sylvia EVRARD, Union Juive Française pour la Paix Patrick FELDSTEIN, Bureau national, Union Juive Française pour la Paix Rafael GOLDWASER Jean-Guy GREILSAMER, Président des Amis du Théâtre de la Liberté de Jénine Serge GROSSVAK Bertrand HEILBRONN Avi HERSHKOVITZ, Cinéaste Thamara HORMAECHEA, Médecin Gonzague HUTIN, Union Juive Française pour la Paix Bernard JANCOVICI, Professeur émérite, Université de Paris-Sud Christine JEDWAB, Psychologue Jacques JEDWAB Samuel JOHSUA, Professeur émérite, Université de Provence Nicole KAHN Florence KERAVEC, Union Juive Française pour la Paix Maurice KERNBAUM Daniel LARTICHAUX-ULLMANN, Documentaliste Catherine LÉVY, Sociologue Daniel LÉVYNE, Enseignant retraité Michaël LÖWY, Sociologue Françoise MALFROID Alain MARCU, Petit fils de déporté, fils de juifs résistants Jean François MARX Véronique MARZO, Union Juive Française pour la Paix Pierre MAUREL Ariane MONNERON, Ancien Chef de Clinique, Directeur de recherche au CNRS Jean-Hugues MORNEAU, Bibliothécaire, Université Joseph Fourier de Grenoble François MUNIER Josiane OLFF-NATHAN, Université de Strasbourg Perrine OLFF-RASTEGAR, Porte-parole Collectif Judéo Arabe et Citoyen pour la Paix Martine OLFF-SOMMER, Psychologue Henri OSINSKI Marie-France OSINSKI Nahed PUST, Femmes en Noir de Strasbourg Jocelyne RAJNCHAPEL-MESSAÏ, Union Juive Française pour la Paix Sabrina RANASINGHE Claude RAYMOND, Retraitée Yaël REINHARZ HAZAN, co-directrice du Festival du Film et Forum International sur les Doits Humains Suzanne ROSENBERG Jacques SCHWEIZER, Physicien Michèle SIBONY, Union Juive Française pour la Paix Claude SZATAN Hannah TAIEB, Union Juive Française pour la Paix Marlène TUNINGA, Présidente section française, Ligue internationale des femmes pour la paix et la liberté Dominique VENTRE, Directeur de Formation Télécom René VONWALLENBERG, Avocat Fabrice WEISSMAN, Directeur d'études Fondation Médecins Sans Frontières Adek ZYLBERBERG Marie Claire ZYLBERBERG Deutschland Galit ALTSHULER, European Jews for Just Peace Linda BENEDIKT Stacey BLATT Elias DAVIDSSON, Komponist, Menschenrechtler Ilil FRIEDMAN, European Jews for Just Peace Ruth FRUCHTMAN, Writer, European Jews for Just Peace Harri GRÜNBERG, Mitarbeiter der Bundestagsfraktion DIE LINKE Iris HEFETS, European Jews for Just Peace Tal HEVER Michal KAISER-LIVNE, European Jews for Just Peace Kate KATZENSTEIN-LEITERER, European Jews for Just Peace Jason KIRKPATRICK Felicia LANGER Mieciu LANGER Jean Joseph LEVY Edith LUTZ, European Jews for Just Peace Jakob MONETA, früherer Chefredakteur der Zeitung Metall Abraham MELZER, Publisher, European Jews for Just Peace Moshe PERLSTEIN, European Jews for Just Peace Fanny Michaela REISIN, European Jews for Just Peace Paul Otto SAMUELSDORFF Lawrence ZWEIG, Solidarity International ISRAEL Hillel BARAK, Movement Against Israeli Apartheid in Palestine Ronnie BARKAN, Anarchists Against the Wall Judith BLANC, Bat Shalom, Women in Black, HADASH Matan COHEN, Tarabot Adi DAGAN, Coalition of Women for Peace Rotem DAN MOR, Student, Center of Middle Eastern Classical Music in Jerusalem Yvonne DEUTSCH, Social worker and feminist peace activist Daniel DUKAREVICH Emmanuel FARJOUN, Professor of Mathematics, Hebrew University, Jerusalem Naama FARJOUN Alon FRIEDMAN, MD, Departments of Physiology and Neurosurgery, Ben-Gurion University of the Negev Yodfat Ariela GETZ, Filmmaker and social activist Rachel GIORA, Tel Aviv University Angela GODFREY-GOLDSTEIN, Action Advocacy Officer, Israeli Committee Against House Demolitions Neta GOLAN Vardit GOLDNER Amos GVIRTZ, Recognition Forum Connie HACKBARTH, Alternative Information Center Roni HAMMERMANN, Machsomwatch Shir HEVER, Alternative Information Center Tikva HONIG-PARNASS Ronnee JAEGER, Bat Shalom, Coalition of Women for a Just Peace Jimmy JOHNSON, Israeli Committee Against House Demolitions Matan KAMINER Reuven KAMINER Teddy KATZ Hava KELLER Adam KELLER, Journalist Idan LANDAU, Department of Foreign Literatures & Linguistics, Ben Gurion University Yael LERER, Publisher Orit LOYTER Eilat MAOZ, Women's Coalition Anat MATAR, Department of Philosophy, Tel Aviv University Dorothy NAOR, Activist for justice and peace Israel NAOR Gilad NATHAN Amos NOY Adi OPHIR, Professor of Philosophy, Tel Aviv University Amit PERELSON Shai Carmeli POLLAK David REEB, Artist Andre ROSENTHAL, Civil rights lawyer Yehoshua ROSIN Sergeiy SANDLER, New Profile Ayala SHANI Kobi SNITZ, Technion Lea TSEMEL, Attorney, SOS Torture Roy WAGNER Michel WARSCHAWSKI, Alternative Information Center Sergio YAHNI, Alternative Information Center Uri ZACKHEM Beate ZILVERSMIDT Italien Liviana BORTOLUSSI, Rete Radiè Resch di solidarietà Internazionale Paola CANARUTTO, Medico Giorgio CANARUTTO, Impiegato Marina DEL MONTE, Psicoterapeuta Ronit DOVRAT, Pittrice Douglas DOWD, Professor of Economics Giorgio FORTI, Professore Emerito Università di Milano Milena MOTTALINI, Avvocata Carla ORTONA, Funzionaria sanità Marco RAMAZZOTTI, Funzionario Nazioni Unite, Rete Ebrei Contro L'occupazione, Jews Against Occupation Stefano SARFATTI , Commerciante Susanna SINIGAGLIA Ornella TERRACINI, Insegnante in pensione Schweiz Guy BOLLAG Shraga ELAM, Winner of the Australian Gold Walkley Award for Excellent Journalism 2004 Dorrie ITEN, Jewish Voice for a Just Peace Leo KANEMAN, Co-directeur Festival du Film et Forum International sur les Droits Humains Rolf KRAUER, Gewerkschafter UNIA Martine RAIS, Médecin Peter STRECKEISEN, Soziologe Ursel URECH, Lehrerin, Gewerkschaft VPOD Sharon Weill, Ph.D. candidate in International Law, University of Geneva Robin WINOGROND, Jewish Voice for a Just Peace Vereinigtes Königreich/Britannien Hanna BRAUN, Palestine Solidarity Campaign Richard BRENNER, Editor, Workers Power Haim BRESHEETH, Professor of Media and Cultural Studies Peter COHEN, London South Bank University Angela DALE, Jews Against Zionism Mark ELF, Jews Sans Frontieres Liz ELKIND, Scottish Jews for a Just Peace Rayah FELDMAN, London South Bank University Alf FILER Sylvia FINZI, Jews for Justice for Palestinians Tony GREENSTEIN , Trade unionist (UNISON) Pete HALL Abe HAYEEM, Jews for Justice for Palestinians /International Jewish Anti-Zionist Network Rosamine HAYEEM, Jews for Justice for Palestinians/International Jewish Anti-Zionist Network Dan JUDELSON, Secretary, European Jews for a Just Peace Yael KAHN Bernice LASCHINGER Les LEVIDOW, Open University Vivien LICHTENSTEIN Yosefa LOSHITZKY, Professor of Film Studies Moshe MACHOVER, Professor Emeritus, founding member of the Socialist Organization in Israel "Matzpen" Hilda MEERS, Scottish Jews for a Just Peace Diana NESLEN, Jews Against Zionism Esther NESLEN Susan PASHKOFF, Jews Against Zionism Roland RANCE, Jews Against Zionism Anna ROBIN Shrila ROBIN Brian ROBINSON Miriam SCHARF Ruth SIRTON Inbar TAMARI, Jews Against Zionism Norman TRAUB Eyal WEIZMAN, University of London Jay WOOLRICH USA Deborah AGRE, Middle East Children's Alliance Michael ALBERT, ZNet Barbra APFELBAUM, Riverside Language Program, New York City Rann BAR-ON, International Solidarity Movement and North Carolina Coalition for Palestine Trude BENNETT Phyllis BENNIS, Institute for Policy Studies Carl BLOICE, Committees of Correspondence for Democracy & Socialism Audrey BOMSE, Lawyer Daniel BOYARIN, University of California-Berkeley Lenni BRENNER Stephen Eric BRONNER, Director of Global Relations, Center for the Study of Genocide, Conflict Resolution, & Human Rights, Rutgers University Judith BUTLER, Professor, University of California-Berkeley Leslie CAGAN, National Coordinator, United for Peace and Justice Ellen CANTAROW, Writer Barbara H. CHASIN, Professor Emerita, Montclair State University Noam CHOMSKY, Professor Emeritus, Massachusetts Institute of Technology Jill Hamburg COPLAN, Journalist Lawrence DAVIDSON, West Chester University Daniel ELLSBERG, Revealed Pentagon Papers, writer Carolyn EISENBERG, Hofstra University Judith FERSTER, Jewish Voice for Peace and BritTzedek Michelle FINE, Graduate Center, City University of New York Barry FINGER, Editorial board, New Politics David FINKEL, Managing Editor, Against the Current Norman G. FINKELSTEIN, Independent scholar Laurie FOX Racheli GAI, Co-editor, Jewish Peace News Irene GENDZIER, Boston University Jack GERSON, Oakland Education Association Executive Board Alice GOLIN, Bloomfield-Glen Ridge NJ Peace Action Steve GOLIN, Bloomfield College Linda GORDON, Professor of History, New York University Marilyn HACKER, Writer, City College of New York Stanley HELLER, Moderator "Jews Who Speak Out"; Host "The Struggle" TV news magazine Edward S. HERMAN, Professor Emeritus, Wharton School, University of Pennsylvania Carol HORWITZ, "Jews Say No" Louis KAMPF, Professor Emeritus, Massachusetts Institute of Technology Stan KARP, Rethinking Schools Melanie KAYE/KANTROWITZ, Queens College, City University of New York Richard LACHMANN, University at Albany - State University of New York Joanne LANDY, Campaign for Peace & Democracy Jesse LEMISCH, Professor Emeritus, John Jay College of Criminal Justice Howard LENOW, American Jews For A Just Peace Zachary LEVENSON, University of California-Berkeley Joseph LEVINE, Professor of Philosophy, University of Massachusetts Mark LEVINE, Professor of Middle East History, University of California, Irvine Nelson LICHTENSTEIN, University of California, Santa Barbara Lawrence LIFSCHULTZ, Author and journalist Zachary LOCKMAN, New York University Marvin MANDELL, Co-editor, New Politics Joan NESTLE Henry NOBLE, National Secretary, U.S. Section, Freedom Socialist Party Judith NORMAN, Co-editor, Jewish Peace News David OST, Hobart & William Smith Colleges Frances Fox PIVEN, Graduate Center, City University of New York Karen REDLEAF, International Jewish Anti-Zionist Network Adrienne RICH, Poet and activist Bruce ROBBINS, Columbia University Robert C. ROSEN, William Paterson University Deborah ROSENFELT, Professor of Women's Studies, University of Maryland Emma ROSENTHAL, Cafe Intifada/Los Angeles Palestine Labor Solidarity Committee Paula ROTHENBERG, Professor Emerita, William Paterson University Matthew ROTHSCHILD, Editor, The Progressive magazine Rachel RUBIN, University of Massachusetts, Boston Marjorie SCHEER, Jews for a Just Peace - North Carolina Michael SCHWARTZ, Stony Brook State University Alexander SHALOM, Lawyer Beverly SHALOM, Social worker Evelyn R. SHALOM, Health educator Stephen R. SHALOM, William Paterson University Sami SHALOM CHETRIT Ira SHOR, City University of New York Jerome SLATER, Writer |