Wie stehen die Chancen auf einen Staat Palästina? Vortrag und Gespräch
Geschrieben von Bubp
Sonntag, 27. September 2009 um 10:15 Uhr
* * Vortrag und Gespräch am 8. Oktober 20 Uhr im Cafe Canape in Wiesloch


Ein in Deutschland lebender israelischer Palästinenser und Publizist,
Khalil Toama, bereiste in diesem Jahr seine Heimat Israel und Palästina.
Von Fotos untermalt berichtet er von seinen Eindrücken. Als
Vorstandsmitglied der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft liegt sein
größtes Interesse an einer baldigen Friedenslösung.

Nach der Rede des US-Präsidenten zu Nahost wurden Hoffnungen geweckt und
Weichen gestellt, um den stockenden Friedensprozess wieder in Gang zu
setzen. Eine Voraussetzung dafür ist ein Stopp des illegalen
Siedlungsbaus im West-Jordanland. Doch der Siedlungsbau geht ungehindert
weiter, palästinensischer Boden wird annektiert und das Land immer mehr
zerlöchert wie ein Schweizer Käse.

Gibt es vor diesem Hintergrund eine Chance für einen palästinensischen
Staat? Wie könnte er aussehen? Wie ist die Wirkung des Gaza-Krieges mit
seinen katastrophalen Folgen für die Bevölkerung bis heute?

Welche Kräfte arbeiten für/gegen einen gerechten Frieden? Wie können die
Bundes-Regierung und die EU diesen Prozess unterstützen? Diese Fragen
wird Khalil Toama erörtern und die Besucher mit seinen Bildern die
Region näher bringen.

Der Verein Bildung und Begegnung Palästina Wiesloch lädt herzlich zu
diesem spannenden Diskussions-Abend ein und bittet um eine Spende zur
Deckung der Unkosten.

Nähere Informationen über Tel. 06222/50214
 
EU/D: „Netanjahu ist unter Druck geraten“,Montag, 15. Juni 2009 17:29
Geschrieben von Bubp
Sonntag, 21. Juni 2009 um 16:00 Uhr
00:03:14:98 Die Europäische Union und Hilfsorganisationen drängen
Israel zu weiteren Handlungen im Nahost-Friedensprozess. Das Bekenntnis
von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zu einem palästinensischen
Staat sei „ein erster, wichtiger Schritt“. Das gaben am Montag die
EU-Außenminister bei einem Treffen in Luxemburg bekannt. Netanjahu hatte
sich am Sonntagabend erstmals für die Gründung eines unabhängigen
palästinensischen Staates ausgesprochen, allerdings müsse dieser
entmilitarisiert sein.
Für die Sprecherin der Nahostkommission der katholischen
Friedensbewegung Pax Christi, Wiltrud Rösch-Metzler, ist Netanjahus Rede
enttäuschend. Gegenüber Radio Vatikan sagt sie:
„Ich denke, dass Netanjahu unter Druck geraten ist. Er musste nun
antworten. Denn auch die Amerikaner dulden es nicht mehr, dass er nicht
von einem Palästinenser Staat spricht. Jetzt hat Netanjahu aber genau
das getan, was eben befürchtet wurde. Er hat diesen Palästinenser Staat
nicht in den Grenzen von den besetzten Gebieten definiert. Er legt sich
von den Grenzen her nicht fest. Netanjahu sagt, dass man die
Grenzziehung erst ganz am Schluss machen sollte in einem solchen
Friedensprozess. Doch der Rückzug aus dem besetzten Gebieten muss am
Anfang eines solchen Prozesses stehen.“
Vor allem kritisiert Rösch-Metzler von Pax Christi, dass der israelische
Regierungschef keine Zukunftsstrategien vorstellte.
„Er legt so stark Wert darauf, den Staat Israel als jüdischen Staat
anzuerkennen. Dass er das nochmals von den Palästinensern fordert, ist
obsolet. Denn es hat Anfang der 90er Jahre bereits eine Anerkennung von
Seiten der PLO bei dem Osloer Prozess gegeben. Wie oft sollen sie denn
Israel noch anerkennen? Was ein solcher Schritt für eine neue Qualität
bringen soll, ist fraglich. Das zeigt uns, dass es Netanjahu wichtig
ist, nochmals fünf Schritte rückwärts zu gehen statt einen nach vorne.“
Es sei „besorgniserregend“, dass Netanjahu ein ungeteiltes Jerusalem als
Hauptstadt Israels zur Vorbedingung für weitere Verhandlungen erklärt habe.
Wiltrud Rösch-Metzler:
„Nach dieser Rede sieht es nicht gut aus für die Zukunft. Es kann nicht
einen Palästinenser Staat ergeben ohne Anerkennung. Die Worte Netanjahus
sind zwar schön, aber dadurch, dass er die Grenzen nicht definiert, muss
man davon ausgehen, dass es bei den Enklaven bleibt und die
palästinensische Gesellschaft weiterhin ausgeschlossen wird. Vielleicht
gelingt es US-Präsident Barack Obama die europäischen Staaten zu einer
Position zu bringen, damit ein Palästinenser Staat mit einer klar
definierten Grenze errichtet werden kann.“
Drei israelische Menschenrechtsorganisationen riefen derweil die EU auf,
eine Verbesserung der gegenseitigen Beziehungen an konkrete Bedingungen
zu knüpfen. Nur bei einem Stopp des Siedlungsbaus und einer Öffnung der
Grenzen zum Gazastreifen dürfe sich die EU auf Israel zugehen, heißt es
in der Erklärung der Organisationen B'Tselem, HaMoked und Physicians for
Human Rights.
(ap/rv 15.06.2009 mg)
 
Obama legt sich mit Netanjahu an
Geschrieben von Bubp
Samstag, 30. Mai 2009 um 09:38 Uhr

Washington und Israel gehen in der Frage der Siedlungspolitik offen auf
Konfrontationskurs
Von Peter W. Schroeder Artikel Rhein-Neckar-Zeitung 30.05.2009

Hinweis: Die Studienreise nach Palästina finden Sie unter
Aktuelles/aus dem Verein


_Washington_. Wenige Tage vor der Reise von US-Präsident Barack Obama
nach Kairo sind die amerikanisch-israelischen Beziehungen auf einen
Tiefpunkt gerutscht. Nach einem Treffen mit Palästinenserführer Mahmud
Abbas am Donnerstag in Washington verlangte Obama erneut einen
kompletten Stopp der israelischen Siedlungspolitik in den besetzten
Palästinensergebieten im Westjordanland. Ein Sprecher von Israels
Regierungschef Benjamin Netanjahu lehnte dies aber sofort "definitiv" ab.
Schon bei seinem Treffen mit Netanjahu in der vergangenen Woche in der
US-Hauptstadt hatte Obama von den Israelis einen kompletten Baustopp und
einen Abzug der Siedler aus den besetzten Gebieten gefordert. Dies ist
nach Meinung des US-Präsidenten die Voraussetzung für eine
Friedenslösung im Nahen Osten, deren Ziel eine von Israel akzeptierte
Gründung eines palästinensischen Staates sein müsse. Netanjahu hatte
Obamas Forderung jedoch abgelehnt und lediglich eine Schließung der von
seiner Regierung nicht genehmigten wilden Siedlungen zugesagt. Der
israelische Regierungschef hatte auch das von Obama verlangte Bekenntnis
zu einer Zweistaaten-Lösung abgelehnt.
Nach übereinstimmenden amerikanischen und israelischen Angaben haben
sich inzwischen rund eine halbe Million israelischer Siedler in den seit
dem 6-Tage-Krieg von 1967besetzten palästinensischen Gebieten
niedergelassen: 295000 Siedler' in 121 offiziellen israelischen
Siedlungen im Westjordanland und mehr als 190000 im palästinensischen
Ost-Jerusalern. Israel ist lediglich bereit, mehrere zehntausend Siedler
aus "wilden" Siedlungen abzuziehen.
Nach den Meldungen aus Washington ließ Netanjahu seinen Sprecher Mark
Regev die israelische Ablehnung der Obama-Forderung bekräftigen. Der
Ausbau der "offiziellen" Siedlungen werde wie geplant weiter
fortgeführt. Über sie könne erst nach Abschluss von
Friedensverhandlungen entschieden werden. Der israelische Sprecher
verschwieg dabei, dass die Siedlerfrage eines der Haupthindernisse für
die Aufnahme von Verhandlungen ist.
Nach Meinung politischer Beobachter in Washington ist das
amerikanisch-israelische Verhältnis damit in eine bislang beispiellose
Konfrontationsphase geraten. Dabei müsse eine der beiden Seiten
zurückstecken, aber es sei unklar "wer zuerst einknickt". Theoretisch
hat Obama die besseren Karten in der Hand. Denn Washington könnte
gegenüber den Israelis die jährlich etliche Milliarden Dollar umfassende
amerikanische Wirtschafts- und Militärhilfe als Druckmittel benutzen.
Ohne die US-Finanzspritze, mit der die Israelis indirekt ihre
Siedlungspolitik finanzieren, ist das Land auf Dauer kaum lebensfähig.
Aber alle Washingtoner Politiker wissen, dass ein Entzug der US-Hilfen
wegen der einflussreichen Israel-Lobby und der jüdischen Wähler in den
USA für die Obama-Regierung „politischer Selbstmord“ wäre
* *

 
Studienfahrt Palästina, Israel, Jordanien
Geschrieben von Bubp
Donnerstag, 30. April 2009 um 19:17 Uhr
Der Verein Bildung und Begegnung Palästina e.V. bietet in den
diesjährigen Herbstferien (22.Oktober bis 3. November)wiederum eine
interessante Studien- und Begegnungsfahrt in den Nahen Osten an.

Die Gruppe wird zunächst drei Tage in Bethlehem und Jerusalem sein und
dabei die Evang. Lutherische Partnerschule, das Caritas Kinderhospital
und Bethlehem (Gespräch mit dem dortigen luth. Pfarrer Mitri Raheb)
besuchen.

Dann geht die Fahrt entlang des Jordan nach Tiberias am See Genezareth.
Unterwegs besucht die Gruppe eine palästinensische
Behinderten-einrichtung, welche auf eine deutsche Gründung zurückgeht
und seit kurzen von der in der Region bekannten Dr. Sumaya Fahrhat-Naser
geleitet wird. Der Besuch der Jordanquellen, der palästinensischen Stadt
Nazareth, eine Bootsfahrt auf dem See und die Ausgrabungen von Beit Alfa
sowie der "Berg der Seligpreisungen" (Bergpredigt)sind Stationen im
Norden von Israel. Über die Sheikh Hussein Brücke gelangt die Gruppe
nach Jordanien und besucht auf dem Weg nach Amman die römische
Ausgrabungsstadt Jerasch, vorbei am Jabbok.(Jakobs Kampf am Jabbok) In
Amman wartet eine Stadterkundigung (Zidadelle, römischen Theater) auf
die Gruppe unter Einschluss der einmalig schönen "blauen Moschee." Über
Madaba, den Berg Nebo und der Burg Karak geht die Fahrt nach Petra, der
einzigartigen Felsenstadt der Nabatäer (300 vor Chr.) Das wird der
Höhepunkt der Reise. Über das Wadi Ram geht die Reise zum Grenzübergang
Arava nach Eilat, der israelischen Stadt am Roten Meer, um einen Tag die
Schönheit des Ortes, des Meeres zu genießen und Erlebtes zu verarbeiten.
Am 3.Nov. schließlich geht's per Flug (Lufthansa) über Tel Aviv zurück
nach Frankfurt.

Die Reiseleitung liegt in den Händen von Günter Schroth und Edmund
Berger, den beiden Vereinsvorsitzenden. Die jahrzehntelangen Kontakte
und Erfahrungen von Günter Schroth mit vielen Menschen und Situationen
im Land ermög-lichen Erlebnisse, welche diese Fahrt besonders reizvoll
macht. Die Kosten betragen rund 2.000.-€uro. Ein ausführlicher Prospekt
kann angefordert werden. Tel. 06222/50214

E-Mail: guenter.schroth@gmx.de <mailto:guenter.schroth@gmx.de>
 
Presseerklärung der Jüdische Stimme für gerechten Frieden im Nahost
Geschrieben von Bubp
Sonntag, 05. April 2009 um 10:46 Uhr
Sehr geehrte Damen und Herren,
anbei finden Sie unsere Presseerklärung anlässlich des Tag des Bodens
und des internationalen Tags der BDS (Boykott, Investitionsstop,
Sanktionen) gegen die israelische Politik.
Mit freundlichen Grüßen
Iris Hefets
(für die Jüdische Stimme)

*Presseerklärung*


Am 30. März des Jahres 1976 töteten israelische Soldaten 6 streikende
Palästinenser. Über hundert Palästinenser wurden verletzt. Ihr Protest
richtete sich gegen eine großangelegte Operation zur Enteignung
palästinensischer Grundstücke in Galiläa. Darauf hin riefen
palästinensische Organisationen in Israel zu einem Generalstreik gegen
die permanente Beschlagnahme palästinensischen Bodens auf.
Die in Israel gesetzlich legitimierte Zwangskonfiszierung
palästinensischen Grundeigentums und insbesondere nicht bebauter Äcker
und Ländereien hält bis zur Gegenwart an. Ihr Ziel: Die Ausdehnung
palästinensischer Städte und Dörfer in Galiläa und Negev (Naqab) im Keim
zu ersticken und den in Israel lebenden Palästinensern und
Palästinenserinnen jegliche Entwicklungperspektive zu nehmen. Diese
Enteignungs- und anderen Sondergesetze, die nur für Palästinenser und
Palästinenserinnen mit israelischer Staatsbürgerschaft gelten, sind
Ausdruck eines fortschreitenden Prozesses der staatlich legitimierten
Diskriminierung sowie der Kolonisierung ihres Landes in Galiläa und im
Negev, d. h. auch innerhalb der Grenzen von 1967.
Im Widerstand zur Ausgrenzungspolitik und im Gedenken an die Toten
begehen palästinensische Organisationen in Israel, in Ostjerusalem, im
Westjordanland, in Gaza und im Exil seit 1976 in jedem Jahr den 30. März
als "Tag des Bodens" (Yaum Al-Ardh) und rufen überall zu Protesten gegen
ihre Entrechtung und Enteignung auf
In diesem Jahr rufen angesichts der Massaker und der Zerstörungen von
Gaza viele palästinensische Organisationen dazu auf, alle Aktionen auf
das Ziel zur richten, Israel endlich zur Rechenschaft für seine
Apartheid-, Kolonisierungs- und Gewaltpolitik zu ziehen und Boykott,
Investitionsstopp und Sanktionen gegen das Land so lange zu propagieren,
bis es auf die Einhaltung des internationalen Rechts verpflichtet wird.
Die jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost – EJJP Germany
solidarisiert sich mit den Palästinenser und Palästinenserinnen an
diesem Tag und veröffentlicht aus diesem Anlass den folgenden Aufruf,
der von Menschen jüdischer Herkunft weltweit unterschrieben wurde.

hier noch, was die Palästinenser BNC Stopp the Wall geschrieben haben –
http://stopthewall.org/analysisandfeatures/1906.shtml

Über Antisemitismus, Boykottmaßnahmen und den Fall Hermann Dierkes
Ein Offener Brief von jüdischen FriedensaktivistInnen

Wir sind FriedensaktivistInnen mit jüdischem Hintergrund. Einige von uns
definieren sich typischerweise so, andere von uns nicht. Alle zusammen
widersprechen wir allerdings jenen, die vorgeben, für alle Juden zu
sprechen oder die den Vorwurf des Antisemitismus dazu benutzen, um
legitimen Widerspruch zu verunglimpfen.
Wir haben mit Bestürzung von den Anschuldigungen gegen den
Gewerkschafter und Vertreter der Partei DIE LINKE, Hermann Dierkes, aus
der deutschen Stadt Duisburg erfahren. Dierkes hatte im Zusammenhang mit
dem jüngsten Angriff auf Gaza die Meinung vertreten, dass eine Maßnahme,
den Palästinensern zu Gerechtigkeit zu verhelfen darin bestehen könne,
dem Aufruf des Weltsozialforums zu folgen und den Boykott israelischer
Produkte zu unterstützen. Auf diese Weise solle Druck auf die
israelische Regierung ausgeübt werden.
Dierkes war infolgedessen von vielen Seiten auf ätzende Weise des
Antisemitismus bezichtigt und beschuldigt worden, einer Wiederholung der
Nazipolitik der dreißiger Jahre zum Boykott jüdischer Waren das Wort zu
reden. Dierkes entgegnete darauf „Die Forderungen des Weltsozialforums
haben nichts gemein mit rassistischen Nazikampagnen gegen Juden, sondern
zielen allein darauf ab, dass die israelische Regierungspolitik zur
Unterdrückung der Palästinenser aufhört.“
Niemand hatte Dierkes je des Antisemitismus bezichtigt. Erst mit der
Unterstützung des Boykotts warf man ihm „reinen Antisemitismus“ vor
(Dieter Graumann, Vizepräsident des Zentralrats der Juden); seine
Äußerungen wurden mit „Massenerschießungen an einem ukrainischen
Waldrand“ in Zusammenhang gebracht (so der Kommentator der Westdeutschen
Allgemeinen Zeitung, Achim Beer); er betreibe „Nazipropaganda“ (Hendrik
Wüst, Generalsekretär der CDU NRW).
Wir UnterzeichnerInnen haben unterschiedliche Ansichten darüber, ob ein
Aufruf zum Boykott israelischer Produkte angeraten und wirksam ist.
Einige von uns sind davon überzeugt, dass eine solche Maßnahme ein
wesentlicher Bestandteil einer Kampagne zum Boykott, zum Desinvestment
und zu Sanktionen ist, die vier Jahrzehnte lange israelische Besatzung
beenden kann; andere halten es für einen besseren Weg, die israelische
Regierung durch einen gezielten Boykott unter Druck zu setzen, der sich
gegen Institutionen und Konzerne richtet, die die Besatzung
unterstützen. Alle von uns stimmen jedoch darin überein, dass es
wesentlich ist, Druck auf die israelische Regierung auszuüben, um einen
gerechten Frieden in Nahost herbeizuführen und wir stimmen auch darin
überein, dass der Aufruf zum Boykott Israels nichts gemein hat mit dem
Aufruf der Nazis „Kauft nicht bei Juden“. Israel zu boykottieren, um ein
Ende der Besatzung zu erreichen, ist genau so wenig antisemitisch, wie
es „anti-weiß“ war, Südafrika zu boykottieren, um ein Ende der Apartheid
zu erreichen. Bewegungen für soziale Gerechtigkeit haben schon oft zu
Boykott und zur Einstellung von Investitionen aufgerufen, sei es gegen
das Militärregime in Burma oder die Regierung im Sudan. Sinnvoll oder
nicht - solche Aufrufe sind in keiner Weise diskriminierend.
Die Gewalt im Nahen Osten hat in der Tat bereits zu antisemitischen
Aktivitäten in Europa geführt. So gab es z.B. in Rom einen Aufruf,
jüdische Geschäfte zu boykottieren, der zu Recht allgemein verurteilt
wurde. Auch wir lehnen einen derartigen blinden Fanatismus ab. Die
Verbrechen Israels können nicht den Juden insgesamt angelastet werden.
Andersherum darf ein Boykott Israels nicht mit einem Boykott gegen die
Juden insgesamt gleichgesetzt werden.
Die wachsende Islamophobie und Fremdenfeindlichkeit ist indessen eine
weitere und besorgniserregende Form des Rassismus in Europa. Sie richtet
sich gegen die MigrantInnen aus muslimischen Ländern. Dierkes steht seit
Langem in vorderster Front, um die Rechte der MigrantInnen zu
verteidigen, während einige von denen, die sämtliche Kritiker Israels
des Antisemitismus beschuldigen, genau wie der israelische Staat und
seine Regierung selber bei dieser Art von Rassismus mitwirken.
Der Holocaust war eines der schrecklichsten Ereignisse der modernen
Geschichte. Allerdings darf diese humanitäre Katastrophe nicht als
Knüppel benutzt werden, um Kritik an der menschenrechtswidrigen
Unterdrückung der Palästinenser mundtot zu machen. Wir empfinden das als
eine Entehrung der Opfer des Holocausts.
(Wir haben die folgenden UnterzeichnerInnen in nur knapp einer Woche
zusammen bekommen und die mehrsprachige Übersetzung der Erklärung nur in
einigen wenigen Ländern zirkulieren lassen. Wir bitten alle um
Entschuldigung, die gerne unterzeichnet hätten, aber dazu keine
Gelegenheit hatten oder deren Namen zu spät eintreffen, um sie noch in
die Liste aufzunehmen. Für Informationen, wie Sie diese Initiative
unterstützen können, kontaktieren Sie bitte Dierkes.Letter@gmail.com
<mailto:Dierkes.Letter@gmail.com>. Die Originalliste ist abrufbar unter:
http://www.zcommunications.org/znet/viewArticle/21016)

Unterzeichner

(Organisationen/Institute usw. dienen ausschließlich der Identifikation)


Belgien

Marc ABRAMOWICZ, Psychothérapeute
Mateo ALALUF, Professeur, Université libre de Bruxelles
Joëlle BAUMERDER, Directrice institution culturelle
Marianne BLUME, Professeur
Jacques BUDE, Professeur émérite, Université libre de Bruxelles
Willy ESTERSOHN, Union des Progressistes Juifs de Belgique
Fanny FILOSOF
Thérèse FRANKFORT, Professeur
Victor GINSBURGH, Professeur émérite, Université libre de Bruxelles
Tom GOLDSCHMIDT, Journaliste
Martine GOLDSTEIN, Psychologue, Université libre de Bruxelles
Henri GOLDMAN, Auteur
José GOTOVITCH, Professeur retraité
Anne HERSCOVICI, Sociologue
Miaden HERZL
Henri HURWITZ, Professeur émérite, Université libre de Bruxelles
Paul JACOBS, Professeur, Université libre de Bruxelles
Willy KALB
Daniel LIEBMAN, Romaniste
Léon LIEBMAN, Magistrat honoraire
Nicole MAYER, Professeur émérite, Université libre de Bruxelles
Henri ROANNE-ROZENBLATT, Journaliste
Dominique RODRIGUEZ, Union des Progressistes Juifs de Belgique
Edith RUBINSTEIN, Femme en noir
Serge SIMON, Ecrivain et Union des progressistes juifs de Belgique
Michel STASZEWSKI, Professeur
Léo TUBBAX
Elie VAMOS, Médecin
Esther VAMOS, Professeur émerite, Université libre de Bruxelles
Serge VIDAL
Jean VOGEL, Professeur, Université libre de Bruxelles
Laurent VOGEL, Professeur, Université libre de Bruxelles
Henri WAJNBLUM, Co-président de l'Union des Progressistes Juifs de Belgique

Kanada

Elizabeth BLOCK, Not In Our Name: Jewish Voices Opposing Zionism, Women
in Solidarity with Palestine, Independent Jewish Voices
Corey BALSAM, Student
Julia BARNETT
Lawrence BOXALL, Jews for a Just Peace
Mark Robert BRILL
Anne-Marie BRUN
Smadar CARMON, Not In Our Name: Jewish Voices Opposing Zionism
James DEUTSCH, MD
Judith DEUTSCH, MSW, President, Science for Peace
Gordon DOCTOROW
Inge FLEISCHMANN FOWLIE, Independent Jewish Voices
Barry FLEMING
Matt FODOR
Inge FOWLIE
Daniel FREEMAN-MALOY, Activist and writer
Sam GINDIN, York University
Rachel GUROFSKY, Trent University
Larry HAIVEN, Saint Mary's University
Jean HANSON, Independent Jewish Voices
Jake JAVANSHIR, Not In Our Name: Jewish Voices Opposing Zionism
Mira KHAZZAM, Independent Jewish Voices
Mark KLEIN
Naomi KLEIN, Author
Jason KUNIN
Richard Borshay LEE, Professor Emeritus, University of Toronto
Abby LIPPMAN, Independent Jewish Voices
Henry LOWI
Elizabeth MOLCHANY, Esquire
Rabbi David MIVASAIR, Ahavat Olam Synagogue, Vancouver
Joanne NAIMAN
Yakov M. RABKIN, Professeur titulaire, Département d'histoire,
Université de Montréal
Diana RALPH, Independent Jewish Voices
R.S. RATNER, University of British Columbia
Herman ROSENFELD, Instructor, Labour Studies, McMaster University
Martha ROTH, United Jewish Voices-BC
Marty ROTH, United Jewish Voices-BC
Regine SCHMID
Alan SEARS, Ryerson University
Edward SHAFFER, University of Alberta
Sid SHNIAD, Independent Jewish Voices
Greg STARR, Jews for a Just Peace
Vera SZOKE
Judith WEISMAN
Suzanne WEISS, Not In Our Name: Jewish Voices Opposing Zionism

Frankreich

Houria ACKERMANN, Directrice de crèche
Nuri ALBALA, Avocat
Paula ALBOUZE
Paul ALLIÈS, Professeur à l'Université de Montpellier
Arlette ALVARENGA, Consultante retraitée
Simon ASSOUN, Union Juive Française pour la Paix
Marc AYBES, Infographiste
Bernard BATT
Raphaël BÉNARROSH, Avocat retraité
Eliane BÉNARROSH, Mouvement contre le racisme et pour l'amitié entre les
peuples
Zvi BEN-DOR, Professor, New York University (Paris, France)
Daniel BENSAÏD, Professeur à l'Université Paris 8
Jean BRAFMAN, Conseiller régional d'Île-de-France
Kurt BRAININ, Médecin
Rony BRAUMAN
Kenneth BROWN, Mediterraneans/Méditerranéennes
Alice CHERKI, Psychiatre, psychanalyste, auteure
Élisabeth CHOPARD-LALLIER, Conceptrice d'édition
Sonia DAYAN-HERZBRUN, Professeur émérite à l'université Paris 7
Gilles DERHI, Pédopsychiatre, Union Juive Française pour la Paix
Sylvia EVRARD, Union Juive Française pour la Paix
Patrick FELDSTEIN, Bureau national, Union Juive Française pour la Paix
Rafael GOLDWASER
Jean-Guy GREILSAMER, Président des Amis du Théâtre de la Liberté de Jénine
Serge GROSSVAK
Bertrand HEILBRONN
Avi HERSHKOVITZ, Cinéaste
Thamara HORMAECHEA, Médecin
Gonzague HUTIN, Union Juive Française pour la Paix
Bernard JANCOVICI, Professeur émérite, Université de Paris-Sud
Christine JEDWAB, Psychologue
Jacques JEDWAB
Samuel JOHSUA, Professeur émérite, Université de Provence
Nicole KAHN
Florence KERAVEC, Union Juive Française pour la Paix
Maurice KERNBAUM
Daniel LARTICHAUX-ULLMANN, Documentaliste
Catherine LÉVY, Sociologue
Daniel LÉVYNE, Enseignant retraité
Michaël LÖWY, Sociologue
Françoise MALFROID
Alain MARCU, Petit fils de déporté, fils de juifs résistants
Jean François MARX
Véronique MARZO, Union Juive Française pour la Paix
Pierre MAUREL
Ariane MONNERON, Ancien Chef de Clinique, Directeur de recherche au CNRS
Jean-Hugues MORNEAU, Bibliothécaire, Université Joseph Fourier de Grenoble
François MUNIER
Josiane OLFF-NATHAN, Université de Strasbourg
Perrine OLFF-RASTEGAR, Porte-parole Collectif Judéo Arabe et Citoyen
pour la Paix
Martine OLFF-SOMMER, Psychologue
Henri OSINSKI
Marie-France OSINSKI
Nahed PUST, Femmes en Noir de Strasbourg
Jocelyne RAJNCHAPEL-MESSAÏ, Union Juive Française pour la Paix
Sabrina RANASINGHE
Claude RAYMOND, Retraitée
Yaël REINHARZ HAZAN, co-directrice du Festival du Film et Forum
International sur les Doits Humains
Suzanne ROSENBERG
Jacques SCHWEIZER, Physicien
Michèle SIBONY, Union Juive Française pour la Paix
Claude SZATAN
Hannah TAIEB, Union Juive Française pour la Paix
Marlène TUNINGA, Présidente section française, Ligue internationale des
femmes pour la paix et la liberté
Dominique VENTRE, Directeur de Formation Télécom
René VONWALLENBERG, Avocat
Fabrice WEISSMAN, Directeur d'études Fondation Médecins Sans Frontières
Adek ZYLBERBERG
Marie Claire ZYLBERBERG

Deutschland

Galit ALTSHULER, European Jews for Just Peace
Linda BENEDIKT
Stacey BLATT
Elias DAVIDSSON, Komponist, Menschenrechtler
Ilil FRIEDMAN, European Jews for Just Peace
Ruth FRUCHTMAN, Writer, European Jews for Just Peace
Harri GRÜNBERG, Mitarbeiter der Bundestagsfraktion DIE LINKE
Iris HEFETS, European Jews for Just Peace
Tal HEVER
Michal KAISER-LIVNE, European Jews for Just Peace
Kate KATZENSTEIN-LEITERER, European Jews for Just Peace
Jason KIRKPATRICK
Felicia LANGER
Mieciu LANGER
Jean Joseph LEVY
Edith LUTZ, European Jews for Just Peace
Jakob MONETA, früherer Chefredakteur der Zeitung Metall
Abraham MELZER, Publisher, European Jews for Just Peace
Moshe PERLSTEIN, European Jews for Just Peace
Fanny Michaela REISIN, European Jews for Just Peace
Paul Otto SAMUELSDORFF
Lawrence ZWEIG, Solidarity International

ISRAEL

Hillel BARAK, Movement Against Israeli Apartheid in Palestine
Ronnie BARKAN, Anarchists Against the Wall
Judith BLANC, Bat Shalom, Women in Black, HADASH
Matan COHEN, Tarabot
Adi DAGAN, Coalition of Women for Peace
Rotem DAN MOR, Student, Center of Middle Eastern Classical Music in
Jerusalem
Yvonne DEUTSCH, Social worker and feminist peace activist
Daniel DUKAREVICH
Emmanuel FARJOUN, Professor of Mathematics, Hebrew University, Jerusalem
Naama FARJOUN
Alon FRIEDMAN, MD, Departments of Physiology and Neurosurgery,
Ben-Gurion University of the Negev
Yodfat Ariela GETZ, Filmmaker and social activist
Rachel GIORA, Tel Aviv University
Angela GODFREY-GOLDSTEIN, Action Advocacy Officer, Israeli Committee
Against House Demolitions
Neta GOLAN
Vardit GOLDNER
Amos GVIRTZ, Recognition Forum
Connie HACKBARTH, Alternative Information Center
Roni HAMMERMANN, Machsomwatch
Shir HEVER, Alternative Information Center
Tikva HONIG-PARNASS
Ronnee JAEGER, Bat Shalom, Coalition of Women for a Just Peace
Jimmy JOHNSON, Israeli Committee Against House Demolitions
Matan KAMINER
Reuven KAMINER
Teddy KATZ
Hava KELLER
Adam KELLER, Journalist
Idan LANDAU, Department of Foreign Literatures & Linguistics, Ben Gurion
University
Yael LERER, Publisher
Orit LOYTER
Eilat MAOZ, Women's Coalition
Anat MATAR, Department of Philosophy, Tel Aviv University
Dorothy NAOR, Activist for justice and peace
Israel NAOR
Gilad NATHAN
Amos NOY
Adi OPHIR, Professor of Philosophy, Tel Aviv University
Amit PERELSON
Shai Carmeli POLLAK
David REEB, Artist
Andre ROSENTHAL, Civil rights lawyer
Yehoshua ROSIN
Sergeiy SANDLER, New Profile
Ayala SHANI
Kobi SNITZ, Technion
Lea TSEMEL, Attorney, SOS Torture
Roy WAGNER
Michel WARSCHAWSKI, Alternative Information Center
Sergio YAHNI, Alternative Information Center
Uri ZACKHEM
Beate ZILVERSMIDT

Italien

Liviana BORTOLUSSI, Rete Radiè Resch di solidarietà Internazionale
Paola CANARUTTO, Medico
Giorgio CANARUTTO, Impiegato
Marina DEL MONTE, Psicoterapeuta
Ronit DOVRAT, Pittrice
Douglas DOWD, Professor of Economics
Giorgio FORTI, Professore Emerito Università di Milano
Milena MOTTALINI, Avvocata
Carla ORTONA, Funzionaria sanità
Marco RAMAZZOTTI, Funzionario Nazioni Unite, Rete Ebrei Contro
L'occupazione, Jews Against Occupation
Stefano SARFATTI , Commerciante
Susanna SINIGAGLIA
Ornella TERRACINI, Insegnante in pensione

Schweiz

Guy BOLLAG
Shraga ELAM, Winner of the Australian Gold Walkley Award for Excellent
Journalism 2004
Dorrie ITEN, Jewish Voice for a Just Peace
Leo KANEMAN, Co-directeur Festival du Film et Forum International sur
les Droits Humains
Rolf KRAUER, Gewerkschafter UNIA
Martine RAIS, Médecin
Peter STRECKEISEN, Soziologe
Ursel URECH, Lehrerin, Gewerkschaft VPOD
Sharon Weill, Ph.D. candidate in International Law, University of Geneva
Robin WINOGROND, Jewish Voice for a Just Peace

Vereinigtes Königreich/Britannien

Hanna BRAUN, Palestine Solidarity Campaign
Richard BRENNER, Editor, Workers Power
Haim BRESHEETH, Professor of Media and Cultural Studies
Peter COHEN, London South Bank University
Angela DALE, Jews Against Zionism
Mark ELF, Jews Sans Frontieres
Liz ELKIND, Scottish Jews for a Just Peace
Rayah FELDMAN, London South Bank University
Alf FILER
Sylvia FINZI, Jews for Justice for Palestinians
Tony GREENSTEIN , Trade unionist (UNISON)
Pete HALL
Abe HAYEEM, Jews for Justice for Palestinians /International Jewish
Anti-Zionist Network
Rosamine HAYEEM, Jews for Justice for Palestinians/International Jewish
Anti-Zionist Network
Dan JUDELSON, Secretary, European Jews for a Just Peace
Yael KAHN
Bernice LASCHINGER
Les LEVIDOW, Open University
Vivien LICHTENSTEIN
Yosefa LOSHITZKY, Professor of Film Studies
Moshe MACHOVER, Professor Emeritus, founding member of the Socialist
Organization in Israel "Matzpen"
Hilda MEERS, Scottish Jews for a Just Peace
Diana NESLEN, Jews Against Zionism
Esther NESLEN
Susan PASHKOFF, Jews Against Zionism
Roland RANCE, Jews Against Zionism
Anna ROBIN
Shrila ROBIN
Brian ROBINSON
Miriam SCHARF
Ruth SIRTON
Inbar TAMARI, Jews Against Zionism
Norman TRAUB
Eyal WEIZMAN, University of London
Jay WOOLRICH

USA

Deborah AGRE, Middle East Children's Alliance
Michael ALBERT, ZNet
Barbra APFELBAUM, Riverside Language Program, New York City
Rann BAR-ON, International Solidarity Movement and North Carolina
Coalition for Palestine
Trude BENNETT
Phyllis BENNIS, Institute for Policy Studies
Carl BLOICE, Committees of Correspondence for Democracy & Socialism
Audrey BOMSE, Lawyer
Daniel BOYARIN, University of California-Berkeley
Lenni BRENNER
Stephen Eric BRONNER, Director of Global Relations, Center for the Study
of Genocide, Conflict Resolution, & Human Rights, Rutgers University
Judith BUTLER, Professor, University of California-Berkeley
Leslie CAGAN, National Coordinator, United for Peace and Justice
Ellen CANTAROW, Writer
Barbara H. CHASIN, Professor Emerita, Montclair State University
Noam CHOMSKY, Professor Emeritus, Massachusetts Institute of Technology
Jill Hamburg COPLAN, Journalist
Lawrence DAVIDSON, West Chester University
Daniel ELLSBERG, Revealed Pentagon Papers, writer
Carolyn EISENBERG, Hofstra University
Judith FERSTER, Jewish Voice for Peace and BritTzedek
Michelle FINE, Graduate Center, City University of New York
Barry FINGER, Editorial board, New Politics
David FINKEL, Managing Editor, Against the Current
Norman G. FINKELSTEIN, Independent scholar
Laurie FOX
Racheli GAI, Co-editor, Jewish Peace News
Irene GENDZIER, Boston University
Jack GERSON, Oakland Education Association Executive Board
Alice GOLIN, Bloomfield-Glen Ridge NJ Peace Action
Steve GOLIN, Bloomfield College
Linda GORDON, Professor of History, New York University
Marilyn HACKER, Writer, City College of New York
Stanley HELLER, Moderator "Jews Who Speak Out"; Host "The Struggle" TV
news magazine
Edward S. HERMAN, Professor Emeritus, Wharton School, University of
Pennsylvania
Carol HORWITZ, "Jews Say No"
Louis KAMPF, Professor Emeritus, Massachusetts Institute of Technology
Stan KARP, Rethinking Schools
Melanie KAYE/KANTROWITZ, Queens College, City University of New York
Richard LACHMANN, University at Albany - State University of New York
Joanne LANDY, Campaign for Peace & Democracy
Jesse LEMISCH, Professor Emeritus, John Jay College of Criminal Justice
Howard LENOW, American Jews For A Just Peace
Zachary LEVENSON, University of California-Berkeley
Joseph LEVINE, Professor of Philosophy, University of Massachusetts
Mark LEVINE, Professor of Middle East History, University of California,
Irvine
Nelson LICHTENSTEIN, University of California, Santa Barbara
Lawrence LIFSCHULTZ, Author and journalist
Zachary LOCKMAN, New York University
Marvin MANDELL, Co-editor, New Politics
Joan NESTLE
Henry NOBLE, National Secretary, U.S. Section, Freedom Socialist Party
Judith NORMAN, Co-editor, Jewish Peace News
David OST, Hobart & William Smith Colleges
Frances Fox PIVEN, Graduate Center, City University of New York
Karen REDLEAF, International Jewish Anti-Zionist Network
Adrienne RICH, Poet and activist
Bruce ROBBINS, Columbia University
Robert C. ROSEN, William Paterson University
Deborah ROSENFELT, Professor of Women's Studies, University of Maryland
Emma ROSENTHAL, Cafe Intifada/Los Angeles Palestine Labor Solidarity
Committee
Paula ROTHENBERG, Professor Emerita, William Paterson University
Matthew ROTHSCHILD, Editor, The Progressive magazine
Rachel RUBIN, University of Massachusetts, Boston
Marjorie SCHEER, Jews for a Just Peace - North Carolina
Michael SCHWARTZ, Stony Brook State University
Alexander SHALOM, Lawyer
Beverly SHALOM, Social worker
Evelyn R. SHALOM, Health educator
Stephen R. SHALOM, William Paterson University
Sami SHALOM CHETRIT
Ira SHOR, City University of New York
Jerome SLATER, Writer
 
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